S&P 500 Analyse – KW 11

S&P 500 Analyse - KW 11

S&P 500 – Die Geister, die die Bullen riefen. Droht eine neue Finanzkrise?

Liebe Börsenfreunde,
die Bären konnten die mittelfristige Abwärtskorrektur, die bereits in der letzten Analyse identifiziert und eingeordnet wurde, weiter ausweiten und den wichtigen Punkteraum bei 3.945 bis 3.960 Punkten auf Wochenbasis unterschreiten und das Kursziel bei 3.901 Punkten und 3.813 Punkten erreichen.

Damit könnten die Bären es ernst meinen und den S&P 500 in der aktuell laufenden mittelfristigen Abwärtskorrektur des mittelfristigen Aufwärtstrends, der von den Bullen seit dem Jahrestief 2022 bis zum aktuellen Jahreshoch 2023 ausgebildet worden ist, weiter nach unten auszuweiten und die Gefahr damit erhöhen. Die Gefahr könnte sein, dass die weitere Ausweitung der mittelfristigen Abwärtskorrektur in einen neuen mittelfristigen Abwärtstrend, der dann im weiteren Trendverlauf, unter der wichtigen Punktemarke wie im Bären Szenario beschrieben, die vorgelagerte intakte langfristige Abwärtskorrektur (Bärenmarkt) nach unten ausweiten könnte.

Wichtige Faktoren, die einen Einflussfaktor haben könnten:

In dem noch intakten Bärenmarkt ist bislang keine große „Blase“ geplatzt. In der letzten Handelswoche KW 10 ist die erste kleine Blase am Kapitalmarkt innerhalb des intakten Bärenmarktes offiziell geplatzt. Die Erinnerungen an die Insolvenz von Lehmann Brothers und die Finanzkrise 2008 kamen in der letzten Handelswoche bei vielen Marktteilnehmern hoch. Denn die Furcht ist, dass die Schwierigkeiten einer Bank auf andere Banken überspringen könnten und den Markt in den kommenden Wochen und Monaten unter Anspannung halten.

In der laufenden Handelswoche folgt die nächste Zinsentscheidung der EZB, am Donnerstag, den 16.03.2023, und der FED in der kommenden Handelswoche, am Mittwoch, den 22.03.2023. Wir, das Boersenpaar, planten und planen weiterhin Zinsanhebungen für das Handelsjahr 2023 ein. Für die USA haben wir einen Leitzins von 5,5 Prozent bis 6,25 Prozent errechnet und für Europa einen Leitzins von 3,5 Prozent bis 4,25 Prozent. Die FED hat am 01.02.2023 den Zinssatz um 0,25 Prozent auf 4,75 Prozent angehoben und die EZB hat am 02.02.2023 den Zinssatz um 0,5 Prozent auf 3,00 Prozent angehoben.
Aus diesem Grund, dass die Inflationsraten sich weiterhin auf einem hohen Niveau befinden, ist von uns auch bei den kommenden Zinsentscheidungen der EZB und der FED mit weiteren Zinsanhebungen zu rechnen bis sich nachhaltig die Inflation abflacht und die Arbeitslosenquote in den USA gestiegen ist.

Weiterhin zu beachten ist es, wie bereits in unserer letzten Analyse geschrieben, dass wir uns im Vorwahljahr der US- Präsidentschaftswahlen befinden, denn am 5. November 2024 wird in den USA wiederum gewählt. Seit 1971 konnte der S&P 500 im Vorwahljahr neun Mal im positiven schließen mit einer durchschnittlichen Rendite von 16,05 Prozent und vier Mal negativ beendet werden mit einer durchschnittlichen Rendite von minus 9,64 Prozent.

Das Vorwahljahr ist von seiner Ausprägung ein solides bis durchwachsenes Börsenjahr. Größere Abverkäufe wurden in den Vorwahljahren in der Vergangenheit bisher nicht ausgebildet. Die durchschnittliche Rendite des S&P 500 im Vorwahljahr betrug 6,30 Prozent.
Das verlustreichste Vorwahljahr fand im Jahr 1975 statt, mit einem Minus von 29,72 Prozent. Daraufhin wurde im Jahr 1977 Jimmy Carter von der Partei der Demokraten Präsident. Das beste Vorwahljahr fand 2019 statt, mit einem Plus von 28,50 Prozent. Im Folgejahr 2021 wurde Joe Biden von den Demokraten Präsident.


Strategisches Vorgehen für das Handelsjahr 2023

Seit Anfang März sind vermehrt die Bären zurück in den S&P 500 gekehrt und könnten den Bullen in den kommenden Handelswochen das Leben erschweren eine langfristige Trendumkehr und damit das Ende des Bärenmarktes auszubilden. Die strategischen Eigenschaften und Einordnungen haben sich für das Jahr 2023 seit unserer letzten Analyse weiterhin im mittelfristigen und langfristigen Trend bestätigt und wie folgt entwickelt, um das Chance-Risiko-Potenzial im Trend für den Handelsmonat März und das weitere Handelsjahr 2023 einzuordnen.

  1. Änderung im Trend:
    Mittelfristig – Die Bären haben es geschafft, den S&P 500 seit dem Erreichen des Jahreshochs 2023 bei 4.195,44 Punkten in eine mittelfristige Abwärtskorrektur herunterzudrücken und diese in der letzten Handelswoche weiter nach unten auszuweiten. Im weiteren Trendverlauf besteht die Gefahr, dass die Bären diese mittelfristige Abwärtskorrektur in einen neuen mittelfristigen Abwärtstrend ausweiten könnten. Die langfristige Trendumkehr ist aufgrund der Distanzierung durch die ausgebildete mittelfristige Abwärtskorrektur zu der Punktemarke bei 4.113 Punkten und der Punktezone bei 4.350 Punkte bis 4.380 Punkte aktuell in der mittelfristigen Zeiteinheit in die Ferne der Einflusssphäre der Bullen gerückt.

    Langfristig – Die langfristige Abwärtskorrektur könnte in den kommenden Monaten beendet werden, sofern die Bullen die wichtigen Punktemarken nach oben auf Monatsbasis Überpreisen. Die Abwärtskorrektur ist solange intakt, bis der Trend auf Monatsbasis in der langfristigen Zeiteinheit von den Bullen umgekehrt worden ist. Der Anfang der Trendumkehr könnte mit dem Erreichen des Jahrestiefs 2022 bei 3.491,58 Punkten von den Bullen eingeleitet worden sein. Es bedarf für eine langfristige Trendumkehr die Erfüllung der Kriterien und Eigenschaften wie im Bullen Szenario beschrieben.
  1. Seitdem der langfristige Trend im Handelsjahr 2022 die wichtige Unterstützung bei 4.350 bis 4.380 Punkten nachhaltig auf Monatsbasis unterschritten hat, wurde die langfristige Abwärtskorrektur, wie vorab in den Analysen beschrieben, aktiviert. Wir, das Boersenpaar, schrieben: „Die langfristige Abwärtskorrektur könnte damit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit unterliegen, ausgeweitet zu werden, solange bis der Punktraum bei 4.350 bis 4.380 Punkten auf Monatsbasis zurückerobert wurde.“
    Diesem Punkteraum wird weiterhin eine bedeutsame Rolle in der langfristigen Zeiteinheit, als wichtige Entscheidungszone / Red-Zone benannt, für die Beendigung des Bärenmarktes zugewiesen.
  1. Zu beachten ist für die weitere Ausweitung des Bärenmarktes die wichtige die Bulls vs. Bears Line. Die Bulls vs. Bears Line bei 3.594,52 Punkten, die von unserer künstlichen Intelligenz bisher seit 2 Jahren nicht von der Skalierung verändert wurde, wurde vom S&P 500 bisher nicht nachhaltig im Trend unterschritten. Die Bulls vs. Bears Line könnte für die langfristige Zeiteinheit ausschlaggebend sein, ob nach einer nachhaltigen Unterschreitung die langfristige Abwärtskorrektur von den Bären drastisch ausgeweitet werden könnte.

S&P 500 Analyse - KW 11_Boersenpaar_14.03.2023_Bild 1


Der bisherige Trendverlauf und der Ausblick

Die Bullen haben es geschafft, seit dem Jahrestief 2022 bei 3.491,58 Punkten einen soliden mittelfristigen Aufwärtstrend, der aus Sicht der vorgelagerten langfristigen Abwärtskorrektur als mittelfristige Aufwärtskorrektur einzuordnen ist, auszubilden. Die Bären konnten wiederum seit dem Jahreshoch 2023 bei 4.195,44 Punkten den S&P 500 in eine „noch gesunde“ mittelfristige Abwärtskorrektur herunterdrücken, die ihren aktuellen Tiefpunkt bei der wichtigen Preismarke bei 3.813 Punkten ausgebildet hat.

Das bedeutet: Es erlaubt den Bullen aus dem Wechsel von Trend, Korrektur und Trend, eine langfristige Trendumkehr auf Monatsbasis auszubilden. Das bedeutet, der mittelfristige Aufwärtstrend, der seit dem Jahrestief 2022 ausgebildet worden ist, bedarf regelmäßig eine mittelfristige Abwärtskorrektur, um dann den vorgelagerten Trend in der mittelfristigen Zeiteinheit wiederum aufzunehmen.

Wichtig könnte es in den kommenden Handelswochen werden, dass die Bullen den vorgelagerten mittelfristigen Aufwärtstrend zurück etablieren und die wichtige Punktemarke bei 4.113 Punkten nachhaltig auf Wochen- und Monatsbasis überbieten, um dann im weiteren Trendverlauf die Entscheidungszone / Red-Zone bei 4.350 bis 4.380 Punkten anzuvisieren, um damit einhergehend eine langfristige Trendumkehr auszubilden und den Bullenmarkt zu starten.

Schaffen es die Bären jedoch die aktuelle mittelfristige Abwärtskorrektur weiter auszuweiten, könnte die Gefahr erhöht sein, dass die Bären den intakten Bärenmarkt nach unten weiter ausweiten könnten. Der seit dem Jahrestief 2022 ausgebildete mittelfristige Aufwärtstrend, der aus Sicht der langfristigen Abwärtskorrektur eine mittelfristige Aufwärtskorrektur darstellt, könnte sich dann schlussendlich bei einer weiteren Ausweitung des Bärenmarktes als Bullenfalle in einem intakten Bärenmarkt einordnen lassen. Aus diesem Grund gehen wir, das Boersenpaar, weiterhin in defensiven Tranchen in den Markt hinein, sofern die Punktemarken in den jeweiligen Analysen nachhaltig auf Wochenbasis in der mittelfristigen Zeiteinheit überboten worden sind.

Wichtig: Wir, das Boersenpaar, sagen weiterhin, wer gegen die langfristige intakte Abwärtskorrektur handelt, ist sich im Bewusstsein, dass der übergeordnete Trend jederzeit wieder aufgenommen und ausgeweitet werden könnte, sofern die langfristige Trendumkehr nicht erfolgt ist.


S&P 500 Performance

Die aktuelle Jahresperformance 2023 des S&P 500 beträgt aktuell plus 0,42 Prozent oder plus 16,26 Punkte. Der Abstand bis zum Allzeithoch beträgt 24,97 Prozent oder 962,86 Punkte. Die vollständig aktuell abgetragene Korrekturstrecke seit dem Allzeithoch 2022 bei 4.818,62 Punkten bis zum aktuellen Korrekturtief bei 3.491,58 Punkten beträgt minus 27,54 Prozent oder minus 1.327,04 Punkte.

Wir gehen jedes Wochenende für euch Live auf den S&P 500 ein, damit ihr einen Einblick hinter die Kulissen von uns als selbstständige Finanzmarktanalysten bekommt. Besucht uns herzlich im Livestream und seid ein Teil unserer Community. Stellt uns gerne eure Fragen jeden Sonntag um 19:00 Uhr auf YouTube und Instagram.



Technische Analyse

S&P 500 Analyse – KW 11

S&P 500 Analyse - KW 11_Boersenpaar_14.03.2023_Bild 2

Weiterer Trendverlauf
Bullen Szenario

Die Bullen sind in der mittelfristigen Zeiteinheit nicht zu sehen. Sollten die Bullen zurück in den S&P 500 kommen und es schaffen die Bären, davon abzuhalten, die Kurslücke zu schließen und die wichtige rote Punktemarke bei 3.750 Punkten auf Wochenbasis zu unterbieten, könnten die Bullen stattdessen die 3.901 Punktemarke auf Wochenbasis zurückerobern. Meistern die Bullen die 3.901 Punktemarke auf Wochenbasis, könnte das nächste Kursziel der wichtige Punkteraum bei 3.945 bis 3.960 Punkten sein. Überbieten die Bullen nachhaltig auf Wochenbasis den Punkteraum bei 3.945 bis 3.960 Punkten, könnten die nächsten Kursziele der Bullen die 4.037 Punktemarke und die wichtige rote Punktemarke bei 4.113 Punkten sein.
Bewältigen die Bullen die 4.113 Punktemarke auf Wochenbasis, könnten die nächsten Kursziele das aktuelle Jahreshoch 2023 bei 4.195,44 Punkten, gefolgt von der 4.225 Punktemarke sein, um dann im weiteren Trendverlauf die wichtige Entscheidungszone / Red-Zone bei 4.350 Punkte bis 4.380 Punkten anzuvisieren. Schaffen es die Bullen nachhaltig den S&P 500 auf Wochen- und Monatsbasis über den Punkteraum bei 4.350 bis 4.380 Punkten hochzudrücken, könnten die Bullen die Gefahr, dass die Bären den langfristigen Abwärtstrend wiederum aufnehmen könnten, stark mildern und das Potenzial eines neuen Bullenmarktes stark erhöhen.

Langfristige Zeiteinheit:
Wichtig für die langfristige Zeiteinheit ist es, dass eine langfristige Trendumkehr ausgebildet wird. Das könnte bedeuten, meistern die Bullen als ersten Schritt die 4.113 Punktemarke auf Monatsbasis zu überbieten, könnte sich die Gefahr einer Wiederaufnahme der langfristigen Abwärtskorrektur „stark“ mindern. Schaffen es die Bullen dann im weiteren Trendverlauf über die Punktezone bei 4.350 bis 4.380 Punkten (Entscheidungszone / Red-Zone) auf Monatsbasis, könnten die Bullen die Zügel wiederum in der langfristigen Zeiteinheit vollständig in die Hand nehmen und den langfristigen Aufwärtstrend im Zyklus in den darauffolgenden Monaten bis zum Allzeithoch 2022 ausbilden und den neuen Bullenmarkt ausrufen. Weiterhin gilt: „Solange, diese Punktemarken nicht in der langfristigen Zeiteinheit überboten worden sind, wäre die aktuell laufende Aufwärtsbewegung nur als eine Aufwärtskorrektur der vorgelagerten langfristigen Abwärtskorrektur in einen Bärenmarkt einzuordnen, auch als Bullenfalle bekannt.“


Bären Szenario

Die Bären konnten die bereits in der letzten Analyse identifizierte mittelfristige und erwartete Abwärtskorrektur auch in der letzten Handelswoche weiter nach unten ausweiten und die Kursziele bei 3.901 Punkten und 3.813 Punkten erreichen. Das könnte bedeuten, unterbieten die Bären auf Wochenbasis die 3.813 Punktemarke, könnte das nächste wichtige Kursziel der Bären die 3.750 Punktemarke sein. Schaffen es die Bären den S&P 500 unter die wichtige Punktemarke bei 3.750 Punkten auf Wochenbasis herunterzudrücken, könnte sich damit die Gefahr erhöhen, dass die mittelfristige Abwärtskorrektur in einen neuen mittelfristigen Abwärtstrend ausgeweitet wird und das Potenzial generiert werden könnte, die vorgelagerte langfristige Abwärtskorrektur nach unten wiederum aufzunehmen. Meistern es die Bären auf Wochenbasis unter die Kurslücke und die Punktemarke bei 3.750 Punkten, könnten die Bären die mittelfristige Abwärtskorrektur in einen neuen mittelfristigen Abwärtstrend ausweiten und damit die Gefahr erhöhen, dass die Bären die vorgelagerte intakte langfristige Abwärtskorrektur ausweiten könnten. Das erste Kursziel könnte dann die wichtige Punktezone, die sich zwischen der Bulls vs. Bears Line bei 3.594,52 bis 3.645,99 Punkten definiert, sein. Meistern die Bären auch diese wichtige Punktezone auf Wochenbasis, könnte das nächste Kursziel das Jahrestief 2022 bei 3491,58 Punkten auf der Speisekarte der Bären sein.

Wichtig für das Handelsjahr 2023:
Unsere strategische Auslegung konnte sich im Handelsjahr 2022 vollständig bestätigen. Weiterhin ist für uns, das Boersenpaar, auch im Handelsjahr 2023 wichtig, dass die Bulls vs. Bears Line für die langfristige Zeiteinheit auf Monatsbasis sowie die Kurslücke bei 3.748,57 bis 3.764,49 Punkten beachtet wird, um eine weitere Ausweitung in der langfristigen Korrektur oder den neuen Bullenmarkt sofort strategisch einordnen zu können


Fazit:

Die Bären sind zurück und könnten in den kommenden Handelswochen die Bullenrallye komplett ausradieren, die seit dem Jahrestief 2022 bis zum Jahreshoch 2023 ausgebildet worden ist. Aus diesem Grund sind für uns, das Boersenpaar, die Punktemarken auf Wochen- und Monatsbasis einzuordnen, um die mögliche Gefahr und auch die weiterhin mögliche Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends einordnen zu können und strategisch zu nutzen. Aus diesem Grund haben wir, das Boersenpaar, bereits in der letzten Analyse geschrieben, dass eine Gegenbewegung der Bären in den kommenden Handelswochen im ersten Schritt als gesund einzustufen wäre, sofern nicht die wichtigen Punktemarken wie im Bären Szenario genannt nachhaltig auf Wochenbasis unterschritten werden.
Aus diesem Grund gilt weiterhin: „Der mittelfristige Trend, der seit dem Jahrestief 2022 von den Bullen gestartet worden ist, könnte in den kommenden Handelswochen auf Monatsbasis über den wichtigen Punktemarken und Punkteräumen bestätigt werden und damit die Basis für einen neuen Bullenmarkt ausbilden.“

Zudem ist der Fokus auf die langfristige Zeiteinheit in den kommenden Handelswochen zu richten, denn nur wenn die langfristige Zeiteinheit in die gleiche Richtung wie die mittelfristige Zeiteinheit möchte, kann die langfristige Abwärtskorrektur offiziell beendet und ein neuer Bullenmarkt ausgerufen werden. In der langfristigen Zeiteinheit ist daher der Fokus auf die Punktezone bei 4.350 bis 4.380 Punkten, die 4.113 Punktemarke sowie die Punktemarke bei 3.750 Punkten und die Bulls vs. Bears Line bei 3.594,52 Punkten zu richten.

Das bedeutet ferner, die Bullen könnten mit dem mittelfristigen Trend den Grundstein gelegt haben eine langfristige Trendumkehr auf Monatsbasis auszubilden. Weiterhin heißt es, Ruhe zu bewahren, und die mögliche langfristige Trendumkehr strategisch Woche für Woche einzuordnen. Solange die wichtigen Punktemarken nicht auf Wochen- und Monatsbasis überschritten worden sind, wie im Bullen und Bären Szenario beschrieben, besteht auch im Handelsjahr 2023 die Gefahr, dass die Bären den Bärenmarkt weiter ausweiten könnten. Die Gefahr ist solange erhöht, bis die langfristige Trendumkehr ausgebildet wurde.

Wir haben euch wie gewohnt die Varianten eingezeichnet. Wir präferieren weiterhin die Variante 2. in der langfristigen Zeiteinheit, solange bis die Red-Zone bei 4.350 bis 4.380 Punkten von den Bullen wiederum auf Monatsbasis überboten worden ist.

Künstliche Intelligenz Quiny:

Eine ausschlaggebende Rolle für den langfristigen Trend hat unsere künstliche Intelligenz Quiny auch für das Handelsjahr 2023 für die Punktemarke, die im Endeffekt als Bulls vs. Bears Line benannt wird sowie den Punkteraum bei 4.350 bis 4.380 Punkten zugeschrieben.

Das könnte bedeuten, dass die Trendentscheidung, ob die langfristige Abwärtskorrektur weiter ausgeweitet oder ob die langfristige Korrektur nachhaltig mit einer Trendumkehr beendet werden könnte, sich in den kommenden Monaten nähert. Unterhalb der Bulls vs. Bears Line ist die Gefahr, dass der Bärenmarkt drastisch ausgeweitet werden könnte und oberhalb der Punktezone bei 4.350 bis 4.380 Punkten auf Monatsbasis ist eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen neuen Bullenmarkt gegeben. Solange sich der S&P 500 oberhalb und unterhalb dieser Punktemarken befindet, besteht die Möglichkeit einer langfristigen Trendumkehr in einen neuen Bullenmarkt oder die Wiederaufnahme des Bärenmarktes. Eine Pattsituation in der langfristigen Zeiteinheit, die eine Entscheidung in den kommenden Monaten ausbilden könnte.

Wichtige Anmerkung zu den CoT-Daten der Commercials:

Die CFTC ist weiterhin aktuell nicht in der Lage die Daten zu den COT-Daten zu veröffentlichen, da sie einer Cyber Attacke in den letzten Handelswochen ausgesetzt war. Dem auf der Homepage zu entnehmenden Kommentar der CFTC vom 10.03.2023, bittet die CFTC um Entschuldigung, sie arbeiten an den Problemen. Die zurückliegenden COT-Daten sollen Mitte März zur Verfügung stehen.


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Wir sehen den S&P 500 kurzfristig und mittelfristig negativ, solange bis die Punktezone bei 3.945 bis 3.960 Punkten nachhaltig auf Wochenbasis überboten worden ist. Langfristig sehen wir den S&P 500 „noch“ negativ, solange bis die Red-Zone bei 4.350 bis 4.380 Punkten auf Monatsbasis von den Bullen zurückerobert worden ist.


Euer Boersenpaar
Bernd & Laura

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