S&P 500 Analyse – KW 3

S&P 500 Analyse - KW 3

S&P 500 – Das Erwachen der langfristigen Bullen?

Liebe Börsenfreunde,

die Bullen und die Bären waren in der ersten Handelswoche des Jahres sehr träge. In der zweiten Handelswoche kamen die Bullen vermehrt zurück und konnten den S&P 500 aus der mittelfristigen Seitwärtsphase nach oben drücken. Die Bullen konnten in der mittelfristigen Zeiteinheit bereits drei wichtige Kursziele aus dem Bullen Szenario der letzten S&P 500 Analyse, die wichtige Punktemarke bei 3.901, den wichtigen Punkteraum bei 3.945 bis 3.960 Punkten und die Kurslücke bei 3.958,37 bis 3.995,32 Punkten, erreichen und halten. Mit dieser mittelfristigen Aufwärtsbewegung könnten die Bullen sich auf dem Weg befinden die mittelfristige Abwärtskorrektur, die von den Bären seit dem Erreichen des Hochs bei 4.100,51 Punkten ausgebildet wurde, zu beenden.

Die mittelfristige Abwärtskorrektur pausiert aufgrund der mittelfristigen Gegenbewegung der Bullen, ist jedoch noch nicht beendet. Die Gefahr besteht, dass die Bären die Bullen davon abhalten könnten, den mittelfristigen Aufwärtstrend über die Punktemarke bei 4.037 Punkten und dem Hoch bei 4.100,51 Punkten auszubilden, um stattdessen den S&P 500 nach unten zurück in die mittelfristige Abwärtskorrektur zu drücken.

Damit bleibt das folgende Szenario weiterhin bestehen: Für den weiteren Trendverlauf könnte es für die Bullen entscheidend werden, dass die Kriterien im Bullen Szenario in den kommenden Handelswochen eintreffen, ansonsten besteht die erhöhte Gefahr, dass die Bären den S&P 500 zurück in die langfristige Abwärtskorrektur herunterdrücken und den Bärenmarkt weiter ausweiten könnten.

Wichtige Faktoren, die einen Einflussfaktor haben könnten:

Wir machen weiterhin darauf aufmerksam, dass das Jahr 2023 das Handelsjahr vor den US-Präsidentschaftswahlen in den USA ist, denn am 5. November 2024 wird in den USA wiederum gewählt. Das Vorwahljahr ist von seiner Ausprägung ein solides bis durchwachsenes Börsenjahr. Größere Abverkäufe wurden in den Vorwahljahren in der Vergangenheit bisher nicht ausgebildet. Die durchschnittliche Rendite des S&P 500 im Vorwahljahr betrug 6,30 Prozent.
Das verlustreichste Vorwahljahr fand im Jahr 1975 statt, mit einem Minus von 29,72 Prozent. Daraufhin wurde im Jahr 1977 Jimmy Carter von der Partei der Demokraten Präsident. Das beste Vorwahljahr fand 2019 statt, mit einem Plus von 28,50 Prozent. Im Folgejahr 2021 wurde Joe Biden von den Demokraten Präsident.

In der aktuell laufenden Handelswoche findet zudem das Treffen in Davos statt, an den aus aller Welt die Wirtschaftsnationen über die aktuelle globale wirtschaftliche Lage debattieren. Es könnte einige Impulse wie in den Jahren zuvor für die Börse geben, u. a. die Rede von der EZB-Präsidentin Christine Madeleine Odette Lagarde ist dabei interessant.

Zudem ist weiterhin zu erwarten, dass die Zinsen auch im Jahr 2023 weiter angehoben werden. Wir, das Boersenpaar, planen weitere Zinsanhebungen für das Handelsjahr 2023 ein. Für die USA haben wir einen Leitzins von 5,5 Prozent bis 6,25 Prozent errechnet und für Europa einen Leitzins von 3,5 Prozent bis 4,25 Prozent.


Strategisches Vorgehen für das Handelsjahr 2022

Das Handelsjahr 2023 ist langsam gestartet. Die strategischen Eigenschaften für das Jahr 2023 haben sich seit unserer letzten Analyse weiterhin bestätigt und wie folgt entwickelt, um das Chance-Risiko-Potential im Trend für das Handelsjahr 2023 weiterhin einzuordnen.

  1. Änderung im Trend:
    Mittelfristig – Die Bullen haben sich zurückgemeldet und konnten den S&P 500 in der mittelfristigen Zeiteinheit nach oben drücken. Es bleibt offen, ob der vorgelagerte mittelfristige Aufwärtstrend, der seit dem Jahrestief 2022 ausgebildet wurde, wiederum aufgenommen wird oder ob die Bären den S&P 500 zurück in den langfristigen Abwärtstrend und damit zurück in den Bärenmarkt drücken könnten. Der Fokus liegt weiterhin auf den Punktemarken und auf die offenstehende Kurslücke bei 4.100,51 bis 4.113,00 Punkten.

    Langfristig – Die langfristige Abwärtskorrektur könnte in den kommenden Monaten beendet werden, sofern die Bullen die wichtigen Punktemarken nach oben auf Monatsbasis Überpreisen. Die Abwärtskorrektur ist solange intakt, bis der Trend auf Monatsbasis in der langfristigen Zeiteinheit von den Bullen umgekehrt worden ist. Der Anfang der Trendumkehr könnte mit dem Erreichen des Jahrestiefs 2022 bei 3.491,58 Punkten von den Bullen eingeleitet worden sein. Es bedarf für eine langfristige Trendumkehr die Erfüllung der Kriterien und Eigenschaften wie im Bullen Szenario beschrieben.
  1. Im Handelsjahr 2022 wurde die wichtige Unterstützung bei 4.350 bis 4.380 Punkten nachhaltig auf Monatsbasis unterschritten. Die langfristige Abwärtskorrektur wurde damit, wie vorab in den Analysen beschrieben, aktiviert. Die langfristige Abwärtskorrektur könnte damit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit unterliegen ausgeweitet zu werden, solange bis der Punktraum bei 4.350 bis 4.380 Punkten auf Monatsbasis zurückerobert wurde.
  1. Weiterhin besteht die Bulls vs. Bears Line, die von unserer künstlichen Intelligenz bisher nicht von der Skalierung verändert wurde und vom S&P 500 nicht nachhaltig auf Monatsbasis unterschritten wurde. Die wichtige Punktemarke bei 3.594,52 Punkten, könnte für die langfristige Zeiteinheit ausschlaggebend sein, dass die langfristige Abwärtskorrektur von den Bären auf Monatsbasis ausgeweitet werden könnte.
S&P 500 Analyse - KW3_Boersenpaar_16.01.2023_Chart 2

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Der bisherige Trendverlauf und der Ausblick

Die Bullen konnten seit dem Jahrestief 2022 bei 3.491,58 Punkten eine mittelfristige Aufwärtskorrektur bis zum Hoch bei 4.100,51 Punkten ausbilden. Diese mittelfristige Aufwärtskorrektur wurde von den Bären, seit dem Erreichen des Hochs bei 4.100,51 Punkten bis zum Tief bei 3.764,49 Punkten, in einer mittelfristigen Abwärtskorrektur nach unten korrigiert. Diese ausgebildete Abwärtskorrektur von den Bären kann in der mittelfristigen Zeiteinheit als gesund eingestuft werden. Es erlaubt den Bullen aus dem Wechsel von Trend, Korrektur und Trend, eine langfristige Trendumkehr auf Monatsbasis auszubilden. Das bedeutet, der mittelfristige Aufwärtstrend, der seit dem Jahrestief 2022 ausgebildet worden ist, bedarf eine mittelfristige Abwärtskorrektur, um dann den vorgelagerten Trend in der mittelfristigen Zeiteinheit wiederum aufzunehmen. Die Wiederaufnahme des mittelfristigen vorgelagerten Trends auf Monatsbasis könnte das Ende des Bärenmarktes einleiten. Die Bullen konnten in der letzten Handelswoche den Grundstein dafür gelegt haben, den vorgelagerten mittelfristigen Aufwärtstrend wiederum aufzunehmen, um dann im weiteren Trendverlauf die langfristige Trendumkehr auf Monatsbasis auszubilden, sofern sich die Bären diesem Vorhaben der Bullen nicht entgegenstellen werden. Sollten die Bären es den Bullen nicht zulassen, die wichtigen Punktemarken nach oben auf Wochen- und Monatsbasis zu überschreiten, könnten die Bären den S&P 500 zurück nach unten in einen neuen mittelfristigen Abwärtstrend unter der wichtigen Kurslücke auf Wochenbasis nach unten drücken und damit die Gefahr erhöhen, dass der langfristige Abwärtstrend unter der Bulls vs. Bears ausgeweitet werden könnte.

Wichtig: Wir, das Boersenpaar, sagen weiterhin, wer gegen die langfristige intakte Abwärtskorrektur handelt, ist sich im Bewusstsein, dass der übergeordnete Trend jederzeit wieder aufgenommen und ausgeweitet werden könnte, sofern die langfristige Trendumkehr nicht erfolgt ist.


S&P 500 Performance

Die aktuelle Jahresperformance 2023 des S&P 500 beträgt aktuell Plus 4,28 Prozent oder Plus 164,45 Punkte. Der Abstand bis zum Allzeithoch beträgt 20,49 Prozent oder 819,53 Punkte. Die vollständige aktuell abgetragene Korrekturstrecke seit dem Allzeithoch 2022 bei 4.818,62 Punkten bis zum aktuellen Korrekturtief bei 3.491,58 Punkten beträgt minus 27,54 Prozent oder minus 1.327,04 Punkte.

Wir gehen jedes Wochenende für euch Live auf den S&P 500 ein, damit ihr einen Einblick hinter die Kulissen von uns als selbstständige Finanzmarktanalysten bekommt. Besucht uns herzlich im Livestream und seid ein Teil unserer Community. Stellt uns gerne eure Fragen jeden Sonntag um 19:00 Uhr auf YouTube und Instagram.
Wir teilten dort bereits mit, dass der Markt zusehends unter Druck kommt. Der Fokus von uns, das Boersenpaar, liegt auf der Entscheidungszone.



Technische Analyse

S&P 500 Analyse – KW 3

S&P 500 Analyse - KW3_Boersenpaar_16.01.2023_Chart 1

Weiterer Trendverlauf
Bullen Szenario

Die Bullen konnten ihre Trendkraft, die sie bereits im Dezember hatten, in der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2023 wiederum zurückerlangen. Die ersten drei wichtigen Kursziele aus unserer letzten S&P 500 Analyse wurden von den Bullen erreicht und auf Wochenbasis überpreist.

Wir schrieben: „Sollten die Bullen jedoch wieder zu Kräften kommen und die Bären weiterhin davon abhalten die Kurslücke bei 3.764,49 Punkten bis 3.859,89 Punkten zu schließen und nachhaltig auf Wochenbasis zu unterbieten, könnten die Bullen stattdessen den S&P 500 über die 3.901 Punktemarke und im weiteren Trendverlauf bis über den Punkteraum bei 3.945 bis 3.960 Punkten hochdrücken.“

Für den weiteren Trendverlauf könnte das bedeuten, dass das nächste Kursziel auf der Speisekarte der Bullen die Punktemarke bei 4.037 Punkten ist, gefolgt von dem Hoch bei 4.100,51 Punkten und der roten Punktemarke bei 4.113 Punkte. Schaffen es, die Bullen den S&P 500 auf Wochen- und Monatsschlusskursbasis über die Punktemarke von 4.113 Punkten hochzudrücken, könnten die Bullen im Weiteren mittelfristigen und langfristigen Trendverlauf die 4.225 Punktemarke, gefolgt nach einer mittelfristigen Abwärtskorrektur, die wichtige Entscheidungszone bei 4.350 bis 4.380 Punkten ins Visier nehmen und damit die Gefahr der Wiederaufnahme der langfristigen Abwärtskorrektur „stark“ mindern.

Langfristige Zeiteinheit:
Wichtig für die langfristige Zeiteinheit ist es, dass eine langfristige Trendumkehr ausgebildet wird. Das könnte bedeuten, meistern die Bullen als ersten Schritt die 4.113 Punktemarke könnte sich die Gefahr einer Wiederaufnahme der langfristigen Abwärtskorrektur „stark“ mindern. Schaffen es die Bullen dann im weiteren Trendverlauf über die Punktezone bei 4.350 bis 4.380 Punkten auf Monatsbasis, könnten die Bullen die Zügel wiederum in der langfristigen Zeiteinheit vollständig in die Hand nehmen und den langfristigen Aufwärtstrend im Zyklus in den darauffolgenden Monaten bis zum Allzeithoch 2022 ausbilden und den neuen Bullenmarkt ausrufen. Weiterhin gilt: „Solange, diese Punktemarken nicht überboten worden sind, wäre die aktuell laufende Aufwärtsbewegung nur als eine Aufwärtskorrektur der vorgelagerten langfristigen Abwärtskorrektur in einen Bärenmarkt einzuordnen, auch als Bullenfalle bekannt.“


Bären Szenario

Die Bären konnten die Bullen nicht davon abhalten, die mittelfristige absolvierte Seitwärtsphase an der 3.813 Punktemarke nach oben zu verlassen. Schaffen es die Bären, die Bullen jedoch davon abzuhalten, die Punktemarken bei 4.037 Punkten und 4.113 Punkten nachhaltig auf Wochen- und Monatsbasis zu überbieten, könnte sich das Blatt zu Gunsten der Bären wiederum schlagartig verändern. Das könnte bedeuten, sollten die Bären es schaffen die Bullen aufzuhalten, die Punktemarken zu Überpreisen, könnten Bären stattdessen den S&P 500 nach unten bis zur wichtigen Kurslücke bei 3.748,57 bis 3.764,49 Punkten herunterdrücken. Schaffen es die Bären auf Wochenbasis unter diese Kurslücke, könnten die Bären die mittelfristige Abwärtskorrektur in einen neuen mittelfristigen Abwärtstrend ausweiten und damit die Gefahr erhöhen, dass die Bären die vorgelagerte intakte langfristige Abwärtskorrektur ausweiten könnten. Das erste Kursziel könnte dann die wichtige Punktezone, die sich zwischen der Bulls vs. Bears Line bei 3.594,52 bis 3.645,99 Punkten definiert, sein. Meistern die Bären auch diese wichtige Punktezone auf Wochenbasis, könnte das nächste Kursziel das Jahrestief 2022 bei 3491,58 Punkten auf der Speisekarte der Bären sein.

Wichtig für das Handelsjahr 2023:
Unsere strategische Auslegung konnte sich im Handelsjahr 2022 vollständig bestätigen. Weiterhin ist für uns, das Boersenpaar, auch im Handelsjahr 2023 wichtig, dass die Bulls vs. Bears Line für die langfristige Zeiteinheit auf Monatsbasis beachtet wird sowie die Punktemarke nach oben, um eine weitere Ausweitung in der langfristigen Korrektur oder den neuen Bullenmarkt sofort strategisch einordnen zu können.


Fazit:

Die nächsten Handelswochen könnten sehr spannend werden, da die Bullen bereits auf dem Weg sind den vorgelagerten mittelfristigen Trend wiederum aufzunehmen und damit den Grundstein legen könnten eine langfristige Trendumkehr auf Monatsbasis auszubilden. Weiterhin heißt es, Ruhe zu bewahren, und die mögliche langfristige Trendumkehr strategisch Woche für Woche einzuordnen. Solange die wichtigen Punktemarken nicht auf Wochenbasis überschritten worden sind, wie im Bullen und Bären Szenario beschrieben, besteht auch im Handelsjahr 2023 die Gefahr, dass die Bären den Bärenmarkt weiter ausweiten könnten. Die Gefahr ist solange erhöht, bis die langfristige Trendumkehr ausgebildet wurde.

Wir haben euch wie gewohnt die Varianten eingezeichnet. Wir präferieren weiterhin die Variante 2. in der langfristigen Zeiteinheit, solange bis die Red-Zone bei 4.350 bis 4.380 Punkten von den Bullen wiederum auf Monatsbasis überboten worden ist. In der mittelfristigen Zeiteinheit wurde eine mittelfristige Aufwärtskorrektur von den Bullen wie erwartet ausgebildet. Die Gegenbewegung der Bären ist weiterhin intakt. In den kommenden Handelswochen könnte sich diese mittelfristige Aufwärtskorrektur seit dem Jahrestief 2022 als nachhaltig erweisen und den Grundstein für eine langfristige Trendumkehr legen, sofern die Bullen den S&P 500, wie im Bullen Szenario beschrieben, nach oben drücken und die Bulls vs. Bears Line nicht auf Monatsbasis unterboten wird.
Sollten die Bullen die mittelfristige Abwärtskorrektur nicht stoppen, könnte sich die mittelfristige Aufwärtskorrektur, die seit dem Jahrestief 2022 ausgebildet worden ist, als Bullenfalle in einen Bärenmarkt einordnen lassen. Aus diesem Grund gehen wir, das Boersenpaar, weiterhin in defensiven Tranchen in den Markt, sofern die Punktemarken in den jeweiligen Analysen nachhaltig auf Wochenbasis in der mittelfristigen Zeiteinheit überboten worden sind.

Künstliche Intelligenz Quiny:

Der Kampf an der Bulls vs. Bears Line konnte bislang die Informationen unserer künstlichen Intelligenz im Handelsjahr bestätigen. Es ist daher eine sehr spannende Ausgangssituation für die Bullen. Aus diesem Grund liegt unser Fokus, vom Boersenpaar, auch im Börsenjahr 2023 weiterhin auf die Etablierung der Trends in der mittelfristigen Zeiteinheit im Zusammenspiel mit den Punktemarken und der gesunden mittelfristigen Abwärtskorrektur, die von uns im Zyklus eingeplant wurde. Das könnte bedeuten, dass die Trendentscheidung, ob die langfristige Abwärtskorrektur weiter ausgeweitet oder ob die langfristige Korrektur nachhaltig mit einer Trendumkehr beendet werden könnte, sich nähert. Wir, das Boersenpaar, achten auch in den kommenden Handelswochen und Handelsmonaten auf die beschriebenen Kriterien für die jeweilige mittelfristige und langfristige Zeiteinheit.

Wichtige Anmerkung zu den CoT-Daten der Commercials:

Bei den CoT-Daten gab es in den letzten zwei Handelswochen keine drastischen Änderungen. Die Commercials haben in den vergangenen Handelswochen ihre Long Positionen auf einem gleichbleibenden Niveau im S&P 500 gehalten. Das höchste Niveau lag im Jahr 2022 bei 74.057. Seit der letzten Handelswoche beträgt die Positionsgröße der Commercials 40.587. Wie wir bereits in unseren letzten S&P 500 Analysen geschrieben haben, gehen wir weiterhin strategisch davon aus, dass eine Abnahme auch in den kommenden Handelsmonaten erfolgen könnte. Ein gesundes Niveau könnte bei 20.000 gefunden werden. Anzumerken ist es, dass die Commercials ihre Short Positionen bislang nicht stark ausgebaut haben, sondern ihre aktuellen Long Positionen weiterhin stabil auf einem Niveau halten. Das könnte weiterhin ein Indiz dafür sein, dass die Bodenbildungsphase und die langfristige Trendumkehr in der langfristigen Zeiteinheit bereits am Laufen ist. Denn durch die fortlaufende Verringerung kann nachhaltig ein langfristiges Korrekturtief durch die großen Investoren untermauert werden.


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Wir sehen den S&P 500 kurzfristig negativ und mittelfristig positiv, solange bis die Punktezone bei 3.945 bis 3.960 Punkten nachhaltig auf Wochenbasis unterboten worden ist. Langfristig sehen wir den S&P 500 „noch“ negativ, solange bis die Red-Zone bei 4.350 bis 4.380 Punkten auf Monatsbasis von den Bullen zurückerobert worden ist.

Euer Boersenpaar
Bernd & Laura

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